Softwareempfehlung

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Frage: Ich habe jetzt das WinRAR KeyDrive erhalten und möchte es so konfigurieren, dass WinRAR unplugged nach dem Einstecken in den Rechner automatisch startet. Ist das möglich?

Antwort: Das ist leider nicht ohne weiteres möglich.
Seit Windows 7 funktioniert die Funktion autorun.inf, die Sie vielleicht noch von bespielten CDs kennen, aus Sicherheitsgründen nicht mehr beim Einsatz mit USB-Sticks.

Mit dem Programm AutoRunnerX von Bernhard Fromm können Sie Ihren Rechner veranlassen, ein Programm beim Einstecken eines USB-Sticks zu starten. Das funktioniert allerdings nur auf dem eigenen Rechner.

Wenn Sie hauptsächlich noch Windows XP-Rechner administrieren, können Sie nach wie vor auf autorun.inf zurückgreifen. Anleitung und Risiken finden Sie auf unsicherheitsblog.de.

WinRAR KeyDriveSeit wenigen Minuten bieten wir auf www.winrar.de ein schickes Extra zur Lizenz an.
Für weniger als 3,50 Euro Zuzahlung zur Lizenz gibt’s das „WinRAR KeyDrive“ mit vielen RAR- und WinRAR-Versionen, WinRAR unplugged 3.91 sowie Lizenzschlüssel und -urkunde versandkostenfrei per Post.
Und obwohl bisher Online-Bestell­möglichkeiten fehlen, sind schon die ersten Be­stellungen per Mail eingetroffen – WOW! Vielen Dank!
Ich denke, wir werden schon bald in Hong Kong nachordern müssen…
Schlüsseletui
Und weil auch deswegen schon nachgefragt wurde – das abgebildete Schlüsseletui aus Hanf und Baumwolle gehört nicht zum Lieferumfang. Es kommt von Bio-Textilien im Allgäu und Sie können es (neben vielen anderen empfehlenswerten Produkten) hier bestellen.

WinRAR 5.30

WinRAR 5.30 d

Super-Symbolfoto (fotolia.de)

Heute ist WinRAR 5.30 erschienen, zeitgleich mit der englischen Originalversion. „Vielen Dank!“ an den schnellen Übersetzer.
Eine Auflistung aller Neuerungen finden Sie auf der WinRAR-Webseite.
Wie gewohnt können Sie ohne zusätzliche Kosten und sehr einfach auf die neue Version umsteigen: Installieren Sie WinRAR 5.30 über die vorhandene Version. Ihre Lizenzinfos bleiben dabei erhalten.

Damit sind auch dieses Jahr wieder zwei neue Versionen erschienen. Es müssten jetzt etwa 50 große und kleinere Updates in 20 Jahren zusammengekommen sein – die zahlreichen öffentlichen Betaversionen nicht mitgerechnet.

Alle verfügbaren Downloads (auch für andere Betriebssysteme) finden Sie hier.

WinRAR ist in der Lage, ISO-Images zu öffnen und zu bearbeiten. Für das Erstellen eines ISO-Images benötigen Sie aber spezielle Programme wie Nero oder das kostenlose ImgBurn.

Einstellungen - ISO
Falls in Ihrem Dateimanager ISO-Dateien mit dem WinRAR-Symbol angezeigt werden und Sie dies ändern möchten, dann starten Sie bitte WinRAR, wählen „Optionen / Einstellungen / Integration“ (oder Strg-s) und entfernen den Haken bei ISO.

Weiterführende Infos zu Dateiverknüpfungen finden Sie auf der Microsoft-Seite „Programmverknüpfung von Dateien ändern“.

Finder-Seitenleiste

Wiederherstellen der Symbole
im OS X-Finder

Gelegentlich verschwinden bei mir die Symbole in der Seitenleiste des OS X-Finders, unabhängig von der eingesetzten Version. Das ist kein großes Problem (die Funktionalität bleibt erhalten), aber doch irritierend.
Google nennt verschiedene Lösungen, ich finde die folgende am elegantesten:

Sam Guichelaar hat 2013 eine kleine App (Download hier) veröffentlicht, die das Problem beseitigt.

Es ist ein Neustart im abgesicherten Modus erforderlich, Sie sollten also vor der Anwendung alle offenen Dokumente sichern.

 

FixIcon von Sam Guichelaar

FixIcon von Sam Guichelaar

RAR für Mac OS X bietet leider keine eigene Programmoberfläche und wird durch Befehlszeileneingaben gesteuert.
Wenn Ihnen das zu umständlich ist, können Sie auf das sehr schlanke rarify zurückgreifen. Es stammt aus dem Jahr 2008 und wird offenbar nicht mehr weiterentwickelt, aber es reicht für die meisten Pack-Aufgaben völlig aus.
Zum Entpacken von RAR-Dateien empfehlen wir „The Unarchiver“ aus dem App-Store.

1. Laden Sie die aktuelle „RAR for Mac OS X“-Version von unserer Downloadseite (ganz unten).
2. Entpacken Sie das heruntergeladene Archiv per Doppelklick. Es entsteht ein neuer Ordner mit dem Namen „rar“.
3. Laden Sie rarify von der Seite des Entwicklers oder hier bei uns.
4. Entpacken Sie rarify.zip. Es entsteht der Ordner Rarify 0.8.1 mit dem Inhalt rarify.app und readme.rtf.
5. Wir empfehlen, den Ordner „rarify 0.8.1“ in den Ordner „rar“ und den Ordner „rar“ anschliessend in Ihr Programme-Verzeichnis oder den Ordner Programme/Dienstprogramme zu verschieben.
Dazu benötigen Sie Administratorenrechte.

Verschieben Sie den Ordner rar (mit Unterordner rarify) in Ihr Programmeverzeichnis

Verschieben Sie den Ordner rar (mit Unterordner rarify) in Ihr Programmeverzeichnis

6. Starten Sie rarify aus dem neu erstellten Ordner. Im Dock erscheint das rarify-Icon. Durch „Rechtsklick / Optionen / Im Dock behalten“ stellen Sie sicher, dass Sie immer Zugriff auf rarify haben.

Wollen Sie jetzt ein Dokument oder einen Ordner im rar-Format komprimieren, ziehen Sie ihn einfach auf das rarify-Icon im Dock.
Das Archiv wird im selben Verzeichnis wie das Original erstellt.

Im rarify-Menü (Titelzeile / Preferences) können Sie verschiedene Änderungen vornehmen, die bis zur erneuten Änderung gespeichert bleiben (Passwort, mehrteilige Archive, Ausgabeverzeichnis etc.).

Falls Sie schon eine Lizenz für RAR erworben haben, speichern Sie Ihren Lizenzschlüssel rarreg.key im Home-Verzeichnis (das normalerweise Ihren Namen trägt) ab.

geändertes rarify-Icon

geändertes rarify-Icon

Optional, aber dringend zu empfehlen: Wenn Sie das rarify-Icon ändern möchten, laden Sie icon.zip und entpacken Sie es.
Öffnen Sie icon.png durch Doppelklick in „Vorschau“. Drücken Sie cmd/a und cmd/c, um das Icon zu kopieren.
Suchen Sie rarify im Finder, markieren Sie das Programm und drücken Sie cmd/i. Ganz links oben im Info-Fenster sehen Sie das Standard-Symbol. Wenn Sie es mit der Maus anklicken (blaue Markierung), können Sie es anschliessend mit dem Befehl cmd/v durch das neue und viel schönere Icon ersetzen.
Möglicherweise müssen Sie rarify noch einmal aus dem Dock entfernen und wieder hinzufügen, damit das neue Icon angezeigt wird.

Frage: Gibt es eine WinRAR-Version, die auf einem USB-Stick installiert werden kann? Ich möchte WinRAR nicht auf einem Kundenrechner installieren, sondern es ohne Installation von meinem mitgebrachten USB-Stick starten.

Antwort: „WinRAR unplugged“ nennt sich die Lösung für dieses Szenario.

WinRAR unplugged

WinRAR unplugged integriert sich in den Infobereich der Taskleiste


„WinRAR unplugged“ basiert auf der Version 3.91; es wird von rarlab nicht mehr weiterentwickelt, ist aber noch hier erhältlich: direkter Downloadlink.

„WinRAR unplugged“ lässt sich mit dem normalen WinRAR-Lizenzschlüssel freischalten (kopieren in das Programmverzeichnis).
Der Einsatz von WinRAR unplugged wird von der normalen Desktop-Lizenz mit erfasst – Quelle:
win.rar GmbH. „The personal license key for WinRAR is also valid for WinRAR Unplugged! So all registered WinRAR users can now use WinRAR Unplugged at no additional cost.“

Nachtrag: Beim Erstellen von selbstextrahierenden Archiven mit „WinRAR unplugged“ erscheint die Fehlermeldung
„! Konnte E:\WinRAR Unplugged\default.sfx nicht öffnen.
! Das System kann die angegebene Datei nicht finden.“

Kopieren Sie bitte default.sfx aus Ihrem „normalen“ WinRAR-Verzeichnis in das WinRAR-Verzeichnis Ihres USB-Sticks. Dann sollte es funktionieren.

Auf unseren schicken WinRAR KeyDrives, die wir neuerdings anbieten, haben wir diese Modifikation natürlich bereits vorgenommen.

WinRAR ist ein Programm zum Komprimieren (Verkleinern) und Verschlüsseln von Daten.
Es ist kostengünstiger, große Datenmengen oder auch eine große Anzahl kleiner Datenmengen vor dem Versand per email oder vor dem Auslagern auf viele Datenträger zu einer einzigen, komprimierten Datei zusammenzufassen.
Bevor Ihr Computer die komprimierten Dateien weiter verarbeiten kann, müssen sie erst wieder in den Ursprungszustand gebracht, also entpackt werden.

WinRAR komprimiert verlustfrei, das heisst, die Daten liegen nach dem Entpacken wieder im Originalzustand vor.

Welche Dateiarten sich besonders gut für die Komprimierung eignen, lesen Sie hier.